Alexander Calder in der Kunstsammlung NRW

27. August 2013

Alexander Calder, Little Spider, ca. 1940, Blech, Draht, Farbe, 111,1 x 127 x 139,7 cm, National Gallery of Art, Washington, Gift of Mr. and Mrs. Klaus G. Perls, © 2013 Calder Foundation, New York / Artists Rights Society (ARS), New York

Seine Mobiles waren Mitte des letzten Jahrhundert der letzte Schrei in einer angesagten Einrichtung: Alexander Calder (1898 – 1976) kreierte ab den 1930er Jahren diese filigranen Drahtkonstruktionen, die scheinbar nicht der Schwerkraft unterliegen…

Alexander Calder mit einem seiner Mobiles in den 1930/40er Jahren

Ausschlaggebend für die Entwicklung der Drahtkonstruktionen war eine Begegnung mit dem niederländischen De Stijl-Künstler Piet Mondrian: Seine Auffassung der Farben und Formen schlug sich sofort in die Gestaltung der Mobiles nieder. Aber so geradlinig und strikt wie Piet Mondrians Gemälde wurden die Drahtkonstruktionen nicht, denn die Stromlinienförmigkeit der Anhängsel spielt eine große Rolle in der Ausgewogenheit der Bewegung. Schon eine klitzekleine Veränderung der Ausrichtung einer Anhängsel-Form und die kinetische Plastik vollführt nicht mehr die gewünschte gleichmäßige Bewegung.

Alexander Calder, Ohne Titel, 1936, Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf, Leihgabe des Landes Nordrhein-Westfalen, © 2013 Calder Foundation, New York / Artists Rights Society (ARS), New York

Die Kunstsammlung NRW zeigt ab den 7.09.2013 bis zum 12.01.2014 im K20 am Grabbeplatz, Düsseldorf, eine umfangreiche Ausstellung nicht nur über die faszinierenden Mobiles, sondern auch zahlreichen Stabiles von Alexander Calder. Neben den kinetischen Plastiken des amerikanischen Bildhauers zeigt das Düsseldorfer Museum auch Arbeiten seiner Weggefährten wie Piet Mondrian, Joan Miró oder Hans Arp. Weitere Informationen dieser Ausstellung – ein Muss für alle Mid-Century-Design-Fans – gibt die Kunstsammlung NRW:

Kunstsammlung NRW

Tags: , ,

Eine Antwort hinterlassen