Künstlerhäuser in der Villa Stuck, München

21. Dezember 2013

John Soane Museum in London - antike Büsten über und über! Künstlerhäuser als Museen

Um Künstlerhäuser dreht sich die neue Ausstellung in der Münchner Villa Stuck »Im Tempel des Ichs: Das Künstlerhaus als Gesamtkunstwerk – Europa und Amerika 1800-1948«, die bis zum 2. März 2014 läuft…
Zwanzig Beispiele spiegeln die kreative Persönlichkeit seiner Bewohner wider, offenbaren das Künstlerhaus nicht nur als Gesamtkunstwerk sondern als eigenwilliges Selbstporträt. Neben dem Ausstellungsraum, die Münchner Villa Stuck des Künstlerfürsten Franz von Stuck, im antikisierenden Pomp beeindruckt die schillernde Sammelwut des exzentrischen Londoner Architekten Sir John Soane, in dessen Treppenhaus man sich vor lauter antiker Büsten den Hals verrenkt.

Claude Monet und sein Haus in Giverny als Beispiel für farbenfrohe Künstlerhäuser

Während Louis Comfort Tiffany in New York mit farbigem Pomp seiner Glaskunst prunkt und Fernand Khnopff konsequent den Jugendstil in seiner Brüssler Villa umsetzt, feiert der französische Maler Claude Monet die ländliche Idylle: Die Blütenvielfalt seines Garten setzt sich in der bodenständigen aber farbenfrohen Einrichtung seines Haus in Giverny fort.

Merzbau - Nachbau in Hannover aufgenommen vom NDR

Gänzlich fern von jedweder idyllischer Sammelleidenschaft ist dagegen der »MERZbau« in Hannover: Gebaut über Jahre symbolisiert die verschachtelte Einrichtung zweier Räume verstörend die dadaistische Kunst von Kurt Schwitters. Aber wären wir nicht ebenso verwundert, wenn Kurt Schwitters im glänzenden Art Deco der goldenen Zwanziger gewohnt hätte?

Weitere Informationen über die faszinierende und inspirierende »Im Tempel des Ichs«-Ausstellung über zwanzig Künstlerhäuser als Spiegelbilder der Künstlerseele erhalten Sie in der

Villa Stuck in München

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